Sports

Go Zwift – love it!

Ich bin Fan. Ich gebe es zu. Seit mehr als zwei Jahren verfüge ich über ein Abo bei Go Zwift. Das Abo kostet rund 14.90 Franken monatlich und ist jeden Franken wert. Die zweite Investition war ein Smarttrainer Fluxsmart von Tacx für rund 800 Franken. Im vergangenen Herbst kaufte ich mir schliesslich noch einen Crosstrainer von Life Fitness für happige 4’300 Franken.

Damit kann ich nun indoors ein abwechslungsreiches Ausdauertraining gestalten und effizient trainieren. Das Indoor-Training hat den grossen Vorteil, dass mein Hund Senta immer mit dabei sein kann. So ist es mir möglich, recht spontan eine Stunde Training einzubauen, ohne dass ich ein externes Doggysitting organisieren muss.

Wie funktioniert Go Zwift? Ich löse bei meinem Rennvelo das Hinterrad heraus und spanne das Velo über die Hinterachse auf den Smarttrainer. Go Zwift läuft bei mir per App auf dem iPad, das ich wiederum mit dem TV synchronisiere. Auf dem Smartphone läuft eine weitere App namens Zwift Companion. Dort erkundige ich mich über Group Rides und kann darüber auch chatten. Der Smarttrainer synchronisiert sich per Bluetooth mit der App auf dem iPad. Ein Profil ist schnell erstellt. Mittels App fahre ich in unterschiedlichen Welten Velo oder laufe (Crosstrainer). London und Umgebung, New York Central Park, Innsbruck (WM-Strecke), Richmond (WM-Strecke), Yorkshire (WM-Strecke) und nicht zuletzt meine Lieblingsinsel Watopia. Der Smarttrainer passt seinen Widerstand der virtuellen Strecke an. Steigt die Strasse an, wird es härter. Wie im richtigen Leben, schalte ich dann runter.

Der Crosstrainer hingegen ist nicht smart, der wird zwar kalibriert, funktioniert aber nur über einen Run Pod (von Polar), hier gibt es keine Interaktion zwischen App und Gerät, ausser dass die App die gelaufene Strecke aufzeichnet. Für mich gibt es im Moment kein effizienteres Ausdauertraining indoors, das darüber hinaus aus noch Spass macht. Die Stunden gehen im Nu herum. Gegen das Schwitzen habe ich zwei Ventilatoren aufgestellt. Diese imitieren den Fahrtwind.

Mein Fazit: Nur draussen ist es schöner. Aber draussen müsste ich ohne Senta fahren. Das will ich aber nicht.

Schmerz lass nach

/

Sportlicher Übereifer war es wohl, der mich Ende Dezember 2018 im Fitnesscenter – nach einem Krafttraining sowie Cooldown auf dem Crosstrainer – den Weg zum Ruderergometer beschreiten liess. Der Ruderergometer ist ein Gerät, dem ich seit meinen Jahren als Ruderin eine Hassliebe entgegenbringe. Noch heute ist der Ruderschlag exakt eingeprägt: Rollsitz nach vorne, Ausgangslage bei gestreckten Armen und angespanntem geradem Rücken, Druckaufbau über die Oberschenkel, Beinstoss bei gestreckten Armen, der Transfer im Rumpf und der Abschluss der Ruderbewegung mit den Armen. Eigentlich DIE perfekte Bewegung. Für Körper und Geist. Wenn da nicht ein grosses ABER wäre: Meine Verletzung von 2015. Damals erlitt ich beim Langlaufen einen Teilabriss des Semimembranosusmuskels am linken Hintern, der zu starken Schmerzen im Bereich des linken Sitzbeinhöckers führte.

Ich setzte mich auf den Ergometer und ratterte nach wenigen Anfangsruderschlägen los. Bereits nach 500 Metern machte sich an der Muskulatur meines Sitzbeinhöckers ein altbekannter Schmerz bemerkbar. Aber nix da. Vor Erreichen der 2000-Meter-Marke aufzugeben käme einer bitteren Niederlage gleich. Also ruckelte ich die restlichen 1500 Meter auch noch ab. Dass mir in diesem Moment mein angekratztes Ego einen Bärendienst erwies, merkte ich viel zu spät. Tags darauf brach mein alter Schmerz in voller Güte wieder auf und lässt mich seither nicht mehr los.

Sport treibe ich seit vier Monaten unter Schmerzen. Es gab inzwischen Phasen, in denen ich über mehr als zwei Wochen sogar komplett auf Sport verzichtete (ausser auf Yoga). Das Time-Out brachte aber keine Linderung. Darum startete ich mein Trainingsprogramm wieder. Die Suche nach einem Arzt und Beratung kommt einer Odyssee gleich (O-Ton Arztpraxis: «Wir haben 3-4 Monate Wartefrist»). Gut möglich, dass die Velosaison 2019 ohne mich über die Bühne gehen wird.

Liebe auf den ersten Blick – Ernüchterung beim zweiten

/

Nicht alles, was im Spiegel super aussieht, ist auf dem Rennvelo tauglich. Leider. Ich war ja sowas von begeistert von meiner neusten Errungenschaft: dem King of the Mountains Kit von Morvélo. Das Gute vorneweg: An der Hose (Frauenmodell in L) gibt es rein gar nichts auszusetzen. Bequem, angenehm längere Beinlänge. Das Cap ebenso. Gut, am Cap kann man ja wirklich fast nichts falsch machen. Aber das Trikot ist eine grosse Enttäuschung. Gut möglich, dass die Herrengrösse M mir einfach eine halbe Grösse zu gross ist. Zwar würde man dies beim Anblick meiner leicht strangulierten Oberarme nicht denken. Aber am Rücken und an der Hüfte sitzt das Trikot nicht eng genug. Es ist evtl einen wenig zu lang. Es gibt nämlich fast nichts, was für mich ärgerlicher ist, als wenn das Trikot permanent in die Taille hochrutscht. Jedesmal wenn es auf dem Rennvelo etwas zur Sache geht, rutscht das Trikot hoch. Kaum ist der Effort vorüber, muss ich jeweils das Trikot wieder herunterdrapieren. Einen rutschfesten Siliconabschluss hat das Trikot leider nur hinten. Sowas von ägerlich, ehrlich. Gut möglich, dass ich einfach das S hätte bestellen sollen, jedoch kann ich mir vorstellen, dass dann meine Bizepsmuskeln einem langsamen Erstickungstod erliegen würden.

Mein nächster Schritt: Ich werde wohl den «King of the mountains» gemeinsam mit meinem perfekt sitzenden Lieblingstrikot zum Schneider bringen und es ändern lassen. Zusammen mit dem Ursprungspreis von £ 70 und dem Einfuhrzoll in der Höhe von CHF 40 wird mich das hippe Ding leiderleider eine rechte Stange Geld kosten.

 

 

 


What may look cool in the mirror, might not be practical on the bike. Regrettably. I was really swooning when the new kit King of the Mountain from Morvélo arrived. On the plus side: The shorts are absolutely fine (women’s model L). Comfortable, and they sport a conveniently longer inseam length. The cap is fine, too. Although you can’t do a lot wrong with a cap, can you!? The jersey, however, is a disappointment. I might agree that the men’s M size is half a size too big for me. You might disagree in downsizing however when seeing my slightly strangled arms. The jersey sits too loose on my back and hips. And it might just be a tick too long. Well, there is not much that I hate more, than when – during a ride – a jersey rides permanently up over my hips to the waist. If I pedal hard, it rides up. And the first thing I do after the effort, is smoothing it down again. This annoys me so much! I probably really should have ordered a size S, but I think, my bizeps muscles wouldn’t have survived that.

My next step: I will take the «King of the Mountain» and my perfectly well fitting most favourite jersey to a tailor to have it altered. Having paid £ 70 for the jersey and CHF 40 tax this hip kit will unfortunately cost me half an arm.

New Kit Day

/

Seit mehreren Jahren verfolge ich immer wieder die kurzen Videos von GCN auf ihrem Youtube-Kanal. Die Beiträge sind interessant und strotzen vor britischem Humor. Zudem lerne ich immer wieder mal etwas Technisches dazu.

Während meiner Aufgabe als Media Officer der Tour de Suisse traf ich 2016 zudem Matt Stephens, einen der Moderatoren von GCN. Zwischendurch betätigt er sich auch als Radsport-Kommentator auf dem englischsprachigen Eurosport-Kanal. Darum lag es nah, bei einer kürzlichen Promo-Aktion zuzuschlagen und mir einen limitierten GCN-Kit zu bestellen. Ausschlaggebend war die Hose. Die Assos «H. Laalalai» ist meine absolute Lieblingsvelohose. Bis heute kann ihr keine andere Velohose das Wasser reichen. Während diese Hose in der Schweiz CHF 149 kostet, erstand ich die mit dem GCN-Schriftzug beflockte Hose für umgerechnet CHF 112. Ein Deal! Das schwarze Trikot hat wirklich ein schönes und zurückhaltendes Design. Jedoch ist der Schnitt recht männlich (unisex). Das M fällt in der Oberweite für meinen Geschmack etwas zu grosszügig aus, ist dafür recht kurz geschnitten. Standardgewebe eines Radtrikots. Leider. Dafür ist der Preis mit umgerechnet CHF 40 absolut ok. Auch die Assos Cap mit GCN Logo macht natürlich Freude. Die nächste Velotour kann kommen!


New Kit Day

For some years now I am watching regularly the videos from GCN on Youtube. The GCN-Show is full of british humour and are fun to watch. And – I learn a lot about technical issues.

During my job as Media Officer of Tour de Suisse I got to know Matt Stephens, one of the GCN presenters, as he worked as a freelance commentator for Eurosport UK then. So I did not hesitate to order a stylish GCN kit recently during a spring promotion. The crucial factor for ordering was the shorts. I simply love the Assos «H.Laalaiai». No other short does its job better! In expensive Switzerland an Assos shorts cost CHF 149. Ordered with GCN logo I paid CHF 112. Quite a deal! Furthermore I like the jersey’s subtle design. The cut, however, is a bit wide in the upper part while on the short side all in all. Standard jersey fabric. But for CHF 40 the price is absolutely ok. And, of course, I like the Assos cap with GCN logo. My next ride may come.

Windschutz auch für die Zehen

/

Der Herbst kam etwas früh, finde ich. Aber noch ist es zu früh, um auf den herbstlichen Velotouren die winddichten, dicken Schuhüberzüge hervorzuholen. Trotzdem kann es bei längeren Ausfahrten auch schon im Oktober bissig kühl sein.

Da aber unsere Veloschuhe heutzutage nur noch aus Carbonsohle, etwas Leder und Netzeinsätzen bestehen, tun wir gut daran, unsere Füsse während des Herbstes irgendwie warm zu behalten. Darum war ich richtig verzweifelt, als ich vor zwei Wochen meine «Toe Covers» nicht mehr fand. Irgendwie sind die mir unerklärlich ab Handen gekommen. Ich freue mich jetzt schon auf den Moment, wenn ich sie dann irgendwo aus irgendeiner Jackentasche oder sonstigen Ecke fische, wo ich sie nie und nimmer vermutet hätte.

Darum und wegen der bissigen Temperaturen musste raschestmöglich Ersatz her. Dieselbe Marke – dasselbe Produkt von Gore. Versehen mit Windstopper-Material, halten die Toe Covers die Zehen warm. Oder anders herum gesagt: Zumindest unterkühlen die Füsse nicht so rasch damit. Für mich sind die Toe Covers ein Hit. Zudem sind sie leicht abnehmbar und sind so klitzeklein zusammenfaltbar, dass man Gefahr läuft, sie an einem sonnigen Frühlingstag bei einer Tour durch die Kirschblütenbäume so gut in einer Trikottasche zu versorgen, dass man sie im Herbst schliesslich nicht mehr findet. Die Gore Toe Covers kosten Fr. 35.90 oder $ 39.99.


Toe Covers for your autumn rides

Autumn arrived early in Switzerland. However, it’s too early to bring out the big thermo shoe covers. Still, it might get a bit chilly around your feet.

Cycling shoes nowadays consist mostly of a carbon sole, some leather parts und lots of mesh fabric which does nothing for isolation. Therefore I was quite annoyed two weeks ago when I couldn’t find my toe covers. They mysteriously vanished from the place I always keep them. I look forward to discovering them in some jersey pocket over the next few months.

Therefore I had to replace my toe covers asap. Same brand, same product from Gore. The ™Windstopper fabric keeps my toes warm. Or let’s say, the covers keep the chill from them on longer rides. They are easily put on and taken off. Therefore you just might run the risk of folding them into a tight small ball and stowing them away in a jersey pocket – with the result that next autumn you might find yourself ordering another pair again…. The Gore Toe Covers cost about Fr. 35.90 or $ 39.99.

Black is the new black

/

Es herbstet sehr. Die Velorunden werden kühler. Höchste Zeit also für eine paar neue, motivierende Stücke in meiner Trainingsgarderobe.

Diesmal habe ich mir online ein paar Produkte des Anbieters Morvelo ausgesucht. Nach ein paar Jahren, in denen ich in meinen Assos Halalalai regelmässig an den Hintern fror, entschloss ich mich für ein Paar Thermo Bib-Shorts, gut gefüttert und über die Nieren deckend. Die Hose heisst nicht umsonst «Stormshield». Dazu bestellte ich ein Regen-/Wind-Trikot und für die gute Laune ein Cap. Im Sommer wäre mir ein Cap unter dem Helm zu heiss, aber im Herbst/Winter hält ein Cap den Wind ab. Warum also nicht?!

Heute eingetroffen – heute getestet

Vorab noch kurz: 47.50 Franken Zoll fand ich zwar ein kleiner Dämpfer. Aber jetzt – im Nachhinein finde ich: Hat sich gelohnt. Zuerst zum Trikot. Schwarz wie die Nacht heisst das Trikot «Stealth Stormshield Rain Jersey». Das bestellte Large sitzt perfekt über dem Base Layer, der die Feuchtigkeit vom Körper fern hält. Das Rain Jersey schliesst die Feuchtigkeit perfekt ein. Und das geniale an meiner Testfahrt heute war, dass ich am (nassen) Torso keinen Fahrtwind spürte. Ich bin beeindruckt!

Auch die Hose im L überzeugt. Die Träger sind speziell geformt und angenehm lang. Die Nieren sind flauschig abgedeckt. Das ist mir im Winter doch etwas wert. Das Chamois ist super. Einzig hatte ich das Gefühl, dass das Stoffmaterial etwas leichter rutscht auf meinem Sattel. Das finde ich etwas irritierend, ist aber nur ein Detail.

Die Preise sind meines Erachtens ok, weil die Funktionalität für mich im Vordergrund steht. Das Trikot kostet £ 105, die Hose £ 105 und das Cap £ 15. Die Grössen fallen etwas knapp aus. Besser, wenn man eine Grösse grösser bestellt.


High time for some new kit to get me outdoors in the chilly temperatures of autumn.

This time, I decided to order from Morvelo. After freezing my ass off in the last few years in my Assos Halalalai, I fancied a thermo bib short, that is well insulated and covers the kidneys. The Stormshield bib shorts was the logical choice. Moreover, I ordered a wind/rain jersey and – just for fun – a cap. I don’t wear a cap during summer, as it feels to hot then, but in autumn/winter a cap shields off the wind. So, why not?!

Delivered today – tested today

When I had to shell out 47.50 Fr. for tax at the post office, I felt a bit silly. But after testing the products, I am very much ok with it. First the jersey: Slimmingly black it’s called Stormshield. The fabric is slightly stiffer, must be the wind stopping material within. I ordered the large, and it fits like a glove over my base layer shirt that keeps the moisture from my body. During my today’s ride I never felt the wind chill, nothing. I am really impressed.

The bib shorts (L) are also a hit. My kidneys are nicely covered and the insulated fabric feels cosy. The chamois felt great on today’s ride (being used the Assos chamois). I had the impression, though, that the fabric slides a bit more on my saddle. A bit irritating, but only a detail.

The price is in my opinion ok, because the functionality of the two products is outstanding. The rain jersey costs £ 105, the thermal bib short also £ 105. The cap costs £ 15. Sizing: You need to size up.

 

Akku laden bei der elektronischen Schaltung – ein Albtraum für Menschen mit Alterssehschwäche

/

Bequem, präzise und leicht ist sie. Wer an seinem Rennvelo mal eine elektronische Schaltung benutzt hat, möchte nicht mehr zurück auf die mechanische Variante. Einzige Achillessehne: dass alle rund 2000 Kilometer die Batterie langsam zur Neige geht.

Klein und fein sitzt mein Akku für die elektronische Schaltung unter dem Lenkervorbau. Direkt nach der Velorunde also «chnüble» ich den Mini-Deckel auf. Was daraufhin folgt, zehrt jedoch an meinen Nerven. Ich kriege den 4 mm breiten Stecker einfach nicht in die winzig kleine Buchse. So angenehm klein der Akku unter dem Vorbau versteckt ist, die Winzigkeit hat ihren Preis. Ohne Lesebrille geht gar nichts. Und sind wir ehrlich, wer nimmt schon seine Lesebrille mit auf eine Velotour?

Also taste ich mit meinen Fingerspitzen den Stecker ab und entdecke, dass er nur auf einer Seite eine millimetertiefe Furche hat. Es gibt also eine richtige und eine falsche Art des Einsteckens. Ich drehe und wende den Stecker immer wieder – mit mehr oder weniger Gefühl versuche ich ihn in die Buchse zu fügen.

Erschwert wird die Übung dadurch, dass weder Ton noch  Impuls mir mitteilen, ob der Stecker schliesslich tatsächlich Kontakt geschaffen hat.

Nachdem der Stecker also nicht mehr einfach rausfällt, muss ich davon ausgehen, dass jetzt das Laden im Gang ist und kann nur hoffen, dass nach einer Nacht am Strom wieder genügend Saft da ist. Am nächsten Morgen teste ich die Akkuladung aus. Es leuchtet grün. Alles im grünen Bereich? Ich hoffe es mal. Falls ich auf einer meiner nächsten Velorunden die Tour nur einem Gang beenden sollte, melde ich mich an dieser Stelle gerne wieder.


Battery charging for the electronic gearshift – an utter nightmare for people with age related debility of sight

Comfortable, precise and lightweight. Whoever decides for the electronic gearshifting on his racing bike, will most probably never go back to mechanical. The only disadvantage is, that – after 2000 km or so – the battery runs out. But every time I dread the recharging process!

Tiny and unobtrusive clings the charging unit to the under side of the stem. With my finger nail I scratch open the tiny socket. What comes next, is really extremely annoying. I can’t seem to get the 4 mm plug into the socket. The tininess has its prize. But without my reading glasses I don’t stand a chance to see what hinders the connection.

So I start to fumble and feel around for an explanation. I notice that the two sides of the plug are somehow different. There is a tiny indentation on only one side. I turn the plug multiple times trying to fit it into the socket without seeing what I’m doing.

Moreover, there is no acoustic nor visual signal telling me that the plug has connected. Quite some room for improvement in my opinion.

Finally, when the plug doesn’t drop out anymore, I gather that the charging started, but can’t be sure. The next morning, when testing the the battery, I see a green light. Being optimistic that everything is fine I head outdoors. If I get stranded during one of the next rides, however, I’ll let you know.

Castelli Sommertrikot für Menschen ohne Bizeps

/

Was für eine Freude! Meine Schwester beschenkte mich vor zwei Wochen mit einem wunderschönen, roten Castelli-Sommertrikot. Auserlesen feiner Stoff, der bei heissen Temperaturen fein anliegt.

Interessant ist bei dem Trikot auch der Reissverschluss und was dahinter liegt. Der Reissverschluss ist nicht durchgehend, was für mich eher überraschend und gewöhnungsbedürftig ist. Wenn ich den Reissverschluss öffne, lege ich damit nicht etwa den Blick auf mein base layer Shirt frei, sondern auf eine zusätzliche feine Schicht Trikotstoff. Damit verringert sich das Risiko enorm, dass sich ein Insekt in mein Sport-Top verfangen könnte. Durchdachte Sache!

Einziger Kritikpunkt sind die Ärmel. Ich trage das Castelli-Trikot im L (italienische Grössen sind sooo frustrierend…!). Aber selbst bei einem L klemmt der Ärmelabschluss am Oberarm unangenehm. Natürlich habe ich keine dünnen Oberarme wie die heutigen Veloprofis. Aber sind wir ehrlich. So dünne Oberarme wie die Veloprofis haben allerhöchstens noch Skispringer oder kenianische Marathonläufer. Es gibt aber so normale Menschen wie mich, die auch mal noch ein Six-Pack Wasser die Treppe hochtragen oder den Hund aus dem Kofferraum hieven.


Castelli jersey for hot summer days – but not for riders with bizeps

A couple of weeks ago my sister came back from her holidays. Upon her arrival she gave me a lovely present : A red Castelli jersey which she had found in a bike shop during her travels. The light fabric is perfect for hot summer rides.

One other interesting feature is the zipper. It does not run through, but stops 10 cm from the bottom which I have to get used to. When you open the zipper, though, there is another layer of fine mesh fabric. Its intention may be to prevent insects of flying into the jersey. Somebody did quite some thinking here.

The only annoying thing about the jersey is the ending of the short sleeves. Although she gave me a large (italian sizing is sooo annoying !), the endings are too tight and do pinch. I admit, my upper arms do not resemble the ones of today’s pros. But neither do the arms of most cyclists I know. Nowadays, only skijumpers or Kenian marathon runners have the same built als professional riders. We normal amateur cyclists, however,  do in our daily life carry around heavy weights.

Etwas für warmes und kaltes Wetter

/

Immer im Frühling zuckt es mich in den Fingern. Alte Sportsachen werden aussortiert, neue gekauft. Und manchmal reicht ein neues Trikot, um sich gleich Welten schneller zu fühlen. Bei Dorina Decurtins (Decdo Cycling) entdeckte ich „Dolce Vita“ von Deputy Sheriff. Gesehen – gekauft. Damit habe ich einen absoluten Hingucker erstanden, für den ich aber entweder 15 kg leichter oder 10 kmh schneller sein sollte. Trotzdem konnte ich nicht widerstehen… Der Schnitt sitzt perfekt, das muss man den Italienern/Tessinern lassen. Der Preis ist mit Fr. 129.90 am oberen Ende meiner Skala, aber das muss ich wohl für das exklusive Design hinblättern.

Dachte ich kürzlich noch, dass Rapha schlicht und einfach „overpriced“ ist, besitze ich seit heute eine gefühlt genauso sauteure Weste von Isadore, der High End Marke der Gebrüder Velits (Ex-Profis). Habe ich bei meinem Bikehändler des Vertrauens, der Cycling Lounge, erstanden. Zugegeben, ich bin zuerst reingeschlüpft, ohne dass ich den Preis kannte. Das Ding sitzt einfach perfekt. Liebe auf den ersten Blick. Die verarbeiteten Materialen (u.a Merino-Wolle) sind edel. Kein Zweifel daran. Erst beim Preis verschluckte ich mich fast: Fr. 219.00. Ich habe zum Glück einen kleinen Discount erhalten. Aber trotzdem: Es ist am Ende des Tages nur eine Weste. Aber herrlich ist sie. Auch auf dem Velo. Hält meinen Torso vom Wind fern, wärmt. Es ist das Männermodell in S. Könnte allenfalls ein Lieblingsstück werden. Müsste sie auch – bei dem Preis! 😉


Hot and cold weather gear

Come spring, it’s time to renew some training kit. Old jerseys get sorted out. Sometimes a new jersey is enough to at least feeeeel faster on the bike. At Dorina Decurtins‘ webshop decdo cycling I found Dolce Vita by Deputy Sheriff. Bought without a blink. But – honestly – it attracts that kind of views, for which I should be 15 kg lighter or 10 kmh faster. Still, I couldn’t resist. Race cut is perfect. The italian designers know what they’re doing. Still, Fr. 129.90 is pricy, exclusivity costs.

When until today I thought that Rapha is overpriced, then I stand to be corrected. Since today I am a proud owner of a pricy vest by Isadore, the Velits brothers‘ brand (former pros). I bought it at my local bike dealers‘, Cycling Lounge. When I tried it on, I didn’t see the price tag. Undeniably, it was love at first sight. Great cut and lovely materials (Merino et al.). But I nearly choked when I finally saw the price tag: Fr. 219.00. Thanks to Cycling Lounge (Silvia) for the small discount. It’s only a vest, for heaven’s sake! But a lovely one. It keeps my torso warm and off wind. I chose the male S. The vest could easily become one of my all time favourites. It should – for that price!

 

Ein Duft von Kaugummi, Erdbeeren und Kiwis

/

170307_Mucoff3

Es gibt Leute, die ihr Velo gerne putzen. Ich gehöre zu dieser aussergewöhnlichen Spezies. Ehrlich gesagt bin ich bei meinen Veloputz-Ritualen sogar etwas pedantisch, wie einzelne Kollegen in den Veloferien durchaus schon feststellen durften. Wenn nach der Ausfahrt alle ihren „Göppel“ in die Ecke stellen, hole ich meine Babyfeuchttüchlein und den Kettenreiniger hervor und gebe nicht auf, bevor meine weisse Beauty wieder blitzt und blankt.

Bei den Reinigungsprodukten ist mir wichtig, dass sie wirklich sauber machen, und dass der Reiniger den Lack nicht angreift. Auf den Duft legte ich bislang keinen Wert. Seit ich aber den Kettenreiniger von «Muc-off» entdeckt habe, freue ich mich erst recht aufs Putzen. Dieser Spray hat einen ganz speziellen Duft nach Bazooka-Kaugummi, Erdbeeren, Kiwis und wasauchimmer noch. Auf jeden Fall macht der Geruch fast schon schnüffelsüchtig. Und reinigen tut «Muc-off» auch gut. Dazu ist er biologisch abbaubar. Erhältlich nicht nur im Fachhandel, sondern seit kurzem auch ganz normal bei Coop Bau + Hobby. Preis: Fr. 11.95.


A whiff of chewing gum, strawberry and kiwis

They do exist. The people who love to clean their bikes. I belong to that rare species. To be honest, I tend to be a bit pedantic at times when it comes to my bike cleaning rituals, which some of my friends noticed during a cycling holiday. While after the ride they put away their bikes, I got out my cleaning kit, especially the baby wipes (only the best for my “beauty”) and the chain cleaner. There is no stopping me until my white “beauty” is sparkling again.

The criteria for my cleaning products are that they must do their job and that the varnish keeps its shine. Never before did I set a value on the smell. However, since cleaning the chain with «Muc-off»’s chain cleaner, I enjoy the bike cleaning even more. The smell is a mix of Bazooka chewing gum strawberries, kiwis and whatever, and it is – in my case – highly addictive! As a plus, «Muc-off» does its job well, and it is biodegradable. You can get it through your local bike dealer and since lately at Coop Bau + Hobby, at a price of CHF 11.95.