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Madame Pompadour

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Der Geburtstag meiner Schwester liegt so unanständig nah an Weihnachten, dass mich die langjährige Erfahrung gelehrt hat, meine Geschenkideen zu rationieren. Nachdem ich an Heiligabend durch geschickte Ermittlungstechnik  feststellen durfte, dass sie jeweils auf ihren Abfahrten von erfolgreich erklommenen Pässen vor Kälte schlottert, entschloss ich mich, ihr zum Geburtstag eine der teuersten, winddichten und Wärme isolierenden Jacken zu besorgen.

Meine Wahl fiel auf die Assos Pompadour. Die Nähte sitzen satt. Und die Jacke ist so sehr auf Körper geschnitten, dass man mit der nicht mal gerade stehen kann. Grösse S müsste meiner Schwester passen, zumal es nicht ganz falsch wäre, wenn ich meine Schwester als so eine Art mich in der um einiges besser trainierten, renntaugli-cheren Light-Version umschreibe.

Pech nur, dass unser lokaler Velohändler mit Assos-Sortiment bis am 9. Januar Betriebsferien hatte. Also musste ein Online-Versand her.

Mit Dorina Decurtins, die neben ihrem Geschäft Decdo Cycling in Ascona auch einen Webshop betreibt, traf ich auf eine sehr hilfsbereite Unternehmerin. Über Direktnachrichten auf Twitter und Facebook Messenger verhandelten wir Grösse und Versand. Prompt traf am 6.1. das Paket ein, zwei Stunden vor dem Geburtstagsapéro meiner Schwester!170117_Assos1

Und jetzt kommt leider der Spoiler: Die Jacke im S war meiner Schwester um die Hüfte 1-2 cm zu eng. Die Assos-Grössentabelle scheint sich leider eher an italienischen Marken zu orientieren. Bei einem Kaufpreis von CHF 409.- sollte eine Jacke aber das Zeug zum Lieblingsteil haben und nicht im Schrank Staub ansetzen.

Kurze Zeit später telefonierten Dorina und ich, worauf sich herausstellte, dass M wohl zu gross wäre. Modell S ging per A-Post retour, kein Thema, kein Problem, kein Aufhebens seitens Dorina Decurtins. Hut ab für diesen Kundenservice, selbst als sich abzeichnete, dass ich weder S noch M von ihr beziehen würde.

Für Eure nächsten Einkäufe kann ich Euch Dorina Decurtins, Decdo Cycling, nur ans Herz legen. Wenn Ihr im Tessin seid, findet Ihr den Shop in Ascona hier. Dort trefft Ihr auf Dorina, geniesst eine kompetente Beratung oder erlebt online eine unkomplizierte und faire Webshop-Betreiberin.


My sister’s birthday is just a few days after Xmas, therefore I learned to ration my ideas for presents. My extraordinary investigative techniques during Xmas dinner helped me determine my present for the upcoming birthday on Epiphany (6.1.). She told me that she shivers uncontrollably from the cold while descending after a long climb. Therefore I decided to give a one of the best wind proof and isolating jackets the market has to offer.

Assos Pompadour was the jacket of choice. It’s a tight fitting jacket cut to the racing position that you can’t stand up straight with it on. Size S was my choice considering she is kind of a lighter version of me, definitely much much more fit and contrary to me a racer.170117_Assos3

It was a pity, that our local bike dealer didn’t open until after her birthday. Therefore, I decided to order online.

That’s where Dorina Decurtins enters the stage. Not only does she have a shop full of lovely cycling clothes in the southern part of Switzerland in Ascona, but also a webshop. Via Twitter DM and Facebook Messenger we made a deal. Two hours before the start of the birthday party the parcel was delivered. Well done!

Now here comes the spoiler: S did not fit. My sister was elated, but when trying the jacket on, it sat too tight on the hips. If you spend CHF 409.- on a windproof jacket you want it to become one of the favourites, not something you push to the back of your closet.

Dorina und I had a phone call. And we decided that M would be too big for my sister. Therefore I sent the parcel back. Hats off to her professional attitude to see us through this process.

Which brings me to a heartfelt recommendation. Should you be in Ascona or should you need to order online, please consider Dorina with her shop Decdo Cycling. You find the shop here, and you can order online here. You won’t regret ordering from her. She’s a really nice person, competent, fair and professional.

Der Grund, weshalb…

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…ich mich nicht mehr zu Wort meldete.

Was will ich mit Durchhalteparolen, wenn es einfach nicht besser wird? Seit dem ersten richtigen Kälteeinbruch Anfang Oktober kämpfe ich mit muskulären Problemen, die wohl von der im Frühling festgestellten Dysbalance in der hinteren Beinmuskulatur, im Becken und ISG her stammen.

Kälte ist nun aber DER Horror für die Muskulatur. Während ich mich in den letzten Jahren durchaus bis zum Gefrierpunkt auf das Rennvelo setzte, war mir das Anfang Oktober nicht mehr möglich. Ein rumorender Schmerz mitten in der linken Hinterbacke zwang mich zur Ruhe, zu Trainings nur noch indoors auf dem Spinningvelo, zum Gang zum Sportarzt, zum Physio und – immer wieder – zum Nichtstun.

Wisst Ihr was? Daran gewöhnt man sich. Immer zwar verbunden mit einem schlechten Gewissen. Eigentlich aber will ich nicht, dass es ohne Sport oder ohne Velo geht. Und so bewege ich mich seit bald drei Monaten in einem Spannungsfeld zwischen Bewegungsdrang, Trainings auf dem Spinningvelo, Bergläufen mit dem Hund, erneuten muskulären Verspannungen und einer daraus resultierenden, mir bislang unbekannten Motivationsdurststrecke. Die Lösung habe ich noch nicht gefunden. Kleinere Brötchen zu backen gleicht einer sportlichen Niederlage. Physiotherapie hilft. Manchmal. Die Vorfreude auf wärmere Temperaturen auch. «Keep calm, it’s almost summer.»

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The reason why

I didn’t write any blogs lately.

What’s it with motivational saying to «hang in there», if it doesn’t get any better? Since the first below zero temperatures at the beginning of October I am suffering from a severe hardening of my left gluteus and its neighbouring muscles. It might be caused by the muscular dysbalance I noticed painfully this spring.

However, cold temperatures are a killer for the muscles. In the last years I was able to ride my bike until the roads froze. This year: no chance. The pain was really bad. Therefore I was forced to take it easier, train only indoors on my spinning bike, do some hiking with my dog and take more days off from training than usual. I went to the doctor, I went to the physiotherapist.

And you know what? You’re getting used to doing less or even nothing. However, I permanently feel bad. Because I want to keep moving, I want to keep riding, training.  Still there is a certain lack of motivation I cannot deny. There is no solution in sight. And I don’t want to admit that doing less is ok cause it would seem a defeat. Physiotherapy helps. Sometimes. «Keep calm, it’s almost summer»

Kürzere Tage => Zeit für Rennveloferien an der Wärme

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Sobald die Tage kürzer als die Nächte sind, gilt es kühlen Kopf zu bewahren. In den vergangenen Jahren verlängerte ich meinen Velosommer gerne mal noch auf Gran Canaria. So fühlt sich der Winter nicht mehr ganz so lange und bedrohlich an. Das liegt jobmässig aber nicht immer drin.

Im Normalfall starte ich dann aber spätestens im Februar mit ein paar warmen Velokilometern auf Gran Canaria. 150203_backup-iphone-031_klein1

Die gute Infrastruktur ist dabei ein wichtiger Faktor. Charterflüge und gute Hotels gibt’s im Überfluss, und die Strassen sind grösstenteils frisch asphaltiert. Dazu herrscht oft gutes Wetter. Für jeden Fahrertyp sind Strassen vorhanden. Einzig heftiger Gegenwind (je nach Routenwahl) darf nicht abschrecken.

Rennvelo mieten lohnt sich

Seit ich mal auf einem Flughafen mit eigenen Augen mit ansehen durfte, wie rücksichtslos beim Ein- und Ausladen des Flugzeugs mit Rennvelo-Gepäck umgegangen wird, verzichte ich auf den Transport meines Rennvelos. Ich miete jeweils bei Free-Motion ein hochwertiges Velo (Cannondale) mit einer bergtauglichen Übersetzung (11-32 hinten). Meine spezifischen Einstellungen sind im Computer des Vermieters bereits registriert. Zudem bringe ich meine eigenen Garmin Vector Pedalen sowie mein Garmin Edge 520 mit Halterung mit. Ready to go.

In Playa del Inglès sowie Maspalomas, wo Free-Motion je eine Filiale unterhalten, gibt es unzählige preisgünstige Appartements. Für Leute, die Hotels bevorzugen, liegt das Hotel Sandy Beach in Playa del Inglès praktisch ideal, denn in dessen Erdgeschoss befindet sich die Vermietung von Free-Motion. So kann man jeden Tag nach der Tour das Rennvelo wieder bei der Vermietung abgeben. Kommt hinzu, dass das Wlan und der Kaffee bei Free-Motion super sind, so dass ich mich dort gerne auch nach der Tour noch etwas aufhalten lasse.

Selbst ohne Tourenguide findet man sich auf der Insel recht gut zurecht. Free-Motion bietet zudem geführte Touren an. Es gibt aber auch interessante Anbieter, die in ganzen Reisegruppen anreisen. So zum Beispiel im kommenden Februar Trainingsspezialist Selim Cevic, der mit seiner neuen Firma für Velofahrer/ Triathleten eine Englisch/Deutsch-sprechende Trainingswoche mit Unterbringung in einer Villa organisiert. Hier gibt’s mehr Infos dazu.

Warum eigentlich nicht von Zusatz-Infos zur Ernährungs- & Trainingslehre profitieren, während man  beim Velofahren grad noch neue nette und motivierte Leute kennenlernt?! Gut möglich, dass ich Ende Februar mit Selims Gruppe unterwegs sein werde. Wir sehen uns!160926_cevic


«The rain in Spain stays mainly in the plain»

When the days are shorter than the nights, you’d better keep your cool by prolonging your summer cycling. In the last few years I just did that with a week in Gran Canaria and enjoyed some nice cycling in the sun. This does jobwise not work out every year, though.

It won’t do any harm, however, if you plan ahead for your start into next year’s cycling. End of February is the perfect time for the first kms in sunny weather presenting your white legs in short cycling kit. I strongly recommend Gran Canaria for this endeavour. Infrastructure is ace, citing freshly laid out black tarmac. The rental bikes are at the beginning of the season mostly brand new and of top quality. The weather is mostly agreeable, and there are plenty of roads to suit all preferences. Just don’t let yourself be surprised (and discouraged) by some strong headwinds (depends on the choice of route).

Bike rental is a plus

Since I was an eyewitness at the airport to some very poorly handled loading/unloading of bike bags, I leave my beauty back home and prefer a rental. For many years now I have been a costumer of Free-Motion in either Playa del Inglès or Maspalomas. My bike fit is already registered in their computers. I get a top quality Cannondale with some nice gears for the mountains (11-32), bring my own Garmin Vector pedals and the Garmin Edge 520 (with the mount), and I’m ready to go.160307_11_besser

Free-Motion do have several outlets all over the island. There are plenty of reasonably priced apartments nearby. If you prefer a hotel, I can recommend the all-inclusive Hotel Sandy Beach. In the basement there is a Free-Motion rental shop. So everything is quite close. Moreover, Wifi and coffee at Free-Motion are outstanding, so you might be in no hurry to head home after your ride.

The routes are easy to navigate. Free-Motion offers some guided tours, however. And there are several specialists offering training weeks in groups. As does coach Selim Cevik with his actual interesting project. Find more here. He will coach a group of about 10 English/German speaking cyclists/triathletes, all of them being accommodated in a villa. You might want to join in!

Why not riding in a small international group and hearing the latest news about training food, cooking for cyclists/triathletes and other interesting developments in training and racing while getting to know nice people and having an enjoyable week in the sun?! It’s a strong possibility that I might be joining this group end of Februar 2017! So long.

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